Automatische Kontrolle der Kontrolle

„autoTEST“ von Mesutronic prüft die Detektionsperformance von Metallsuchsystemen in der Wurst-Produktion der Firmengruppe Wolf

(Von Josef König)

Kein Stück Wurst verlässt ohne Prüfung durch Metallsuchsysteme die Produktion der Großmetzgerei Wolf im oberpfälzischen Schwandorf. Die Detektionsperformance der elektronischen Kontrolleure wiederum überprüft das „autoTEST“-System der Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald) – automatisch, unabhängig und manipulationssicher.

Metallsuchsysteme wie die Mesutronic-Geräte der Serien METRON 07 CI und MEATLINE 07 sind aus dem Qualitätsmanagementsystem von fleischverarbeitenden Betrieben nicht mehr wegzudenken. Bis zu 600 Tonnen Rohware pro Woche verarbeitet Wolf in der Schwandorfer Zentrale unter den wachsamen Augen von Metalldetektoren zu Roh- und Brühwürsten, Grill- und Fleischspezialitäten. Der Metron CI prüft Endprodukte auf einem Förderband mit hohem Durchsatz und höchster Präzision auf gängige Kontaminationen wie verirrte Metallclips oder Messerbrüche. Bei optimaler Einstellung des Gerätes sind Metallteile mit wenigen Millimetern Größe erkennbar, auch wenn das Produkt bereits in Kunststoff-Trays oder Folien verpackt ist.

Funktionstests verpflichtend

Kontrolle des Kontrolleurs: Der Detektor muss im simulierten Ernstfall ein manuell präpariertes Produkt mit einem metallischen Testkörper finden.

Kontrolle des Kontrolleurs: Der Detektor muss im simulierten Ernstfall ein manuell präpariertes Produkt mit einem metallischen Testkörper finden.

Mit über 1300 Mitarbeitern werden in den drei Wolf-Standorten Schwandorf, Schmölln und Nürnberg insgesamt etwa 65 Millionen Kilogramm Fleisch- und Wurstwaren hergestellt. Neben dem Vertrieb der Hausmarke „Wolf“ beliefert das Unternehmen zahlreiche namhafte deutsche Handelskunden aus dem Discountbereich und dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH).

„Grundlage der Lebensmittelproduktion ist es, immer die Produktsicherheit zu gewährleisten und stets den eigenen Qualitätsanspruch zu erfüllen“, erläutert Wolf-Geschäftsführer Bernhard Oeller. Um die stetig steigenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit zu erfüllen, werden im Hause Wolf mögliche Fremdkörpereintragsquellen in regelmäßigen Abständen identifiziert und bewertet. Oberstes Ziel ist es für die Wolf-Firmengruppe, die Kontamination mit Fremdmaterialien weitestgehend zu verhindern.

                                                                           Belegbarer Einsatz

Der Einsatz von Metalldetektoren bietet laut Oeller Lebensmittelherstellern ein erhöhtes Sicherheitspotenzial, das Risiko von Fremdmaterialien wie Metall zu minimieren. Um maximale Wirksamkeit und den Ausschluss von Funktionsfehlern zu sichern, müssen Detektoren einer regelmäßigen Wartung unterzogen werden. Regelmäßige Überprüfungen sollen gemäß dem Internationalen Food Standard (IFS) Fehlfunktionen und Störungen zuverlässig und zeitnah erkennen. Demnach muss über ein Prüfsystem zu jedem Zeitpunkt belegbar sein, dass der Detektor beim Einsatz mit den spezifischen Empfindlichkeitsstandards ordnungsgemäß funktioniert und die für das jeweilige Produkt festgelegten Prüfkörper zuverlässig erkennt und ausschleust. Dazu müssen alle zusätzlichen Warn- und Signalvorrichtungen in Funktion sein und die installierten Ausfallsicherungssysteme fehlerfrei funktionieren. „Um die Wirksamkeit des Metalldetektors zu prüfen, mussten wir bisher manuell eine unerwünschte Kontaminierung simulieren“, erläutert Julia Motzek, Leitung Qualitätswesen bei Wolf. Hierzu wurde bisher ein Produkt mit einem metallischen Testkörper präpariert und durch den Detektor hindurchgeführt.

Nachgebildeter Testkörper

Seit Jahresbeginn 2016 hat bei Wolf eine neue Zeitrechnung für die Prüfung der Metallsuchsysteme Einzug gehalten. Die „autoTEST“-Anlage und deren Elektronik befinden sich laut Mesutronic-Produktmanager Bernd Reiner in einem separaten Gehäuse außerhalb des Metalldetektors. Zusammen mit der Signalspule und einer eigenen Software stellt sie ein geschlossenes System dar. „Der Metalldetektor hat keinen Einfluss auf den Test“, so Reiner. Die Elektronik sei in der Lage, mit Hilfe der Signalspule das vorhandene elektromagnetische Feld im Detektor so zu verändern, wie es ein physikalischer Referenztestkörper tun würde. Die Magnetfeldänderung zeigt laut Reiner ebenfalls eine Spannung in den Empfängerspulen an wie bei einem handfesten Test.

Maximum an Sicherheit, Minimum an Kosten

„Das für die Leistungskontrolle konzipierte vollautomatische Testsystem unterstützt den Anwender bei der täglichen Arbeit“, beschreibt Reiner den Vorteil des neuen Systems. Mit „autoTEST“ werde der manuelle Detektortest nicht vollkommen ersetzt, aber die Mess-Intervalle erheblich verringert. Die elektronische „Oberaufsicht“ führe so zu einer enormen Entlastung des Personals und spare Arbeitszeit ein. Die Anzahl der manuellen Testläufe lasse sich bis auf ein Minimum verringern, während Prozesssicherheit und Produktqualität optimal überwacht werden. Im Idealfall werde nur mehr einmal pro Produktionstag mit einem physikalischen Testkörper manuell kontrolliert. Das „Vier-Augen-Prinzip“ aber bleibt erhalten: „Der Mensch als letzte Instanz schaut dem elektronischen Überwachungssystem immer über die Schulter“, so der Mesutronic-Produktmanager.

Nachvollziehbar, auditierbar und konsistent

Die größte Herausforderung im Validierungsprozess stellt laut Reiner das jederzeitige und wiederholgenaue Einbringen des Testkörpers in das zu prüfende Produkt dar. „autoTEST“ werde daher immer – auch bei unendlich vielen Durchläufen – an derselben Stelle des Produkts das Testkörpersignal erzeugen und sämtliche Ergebnisse „schwarz auf weiß“ protokollieren.

Es gibt laut Reiner keinen Ersatz für innerbetriebliches Wissen beim Test des Detektors. So müssen nach den Standards im Worst-Case-Szenario auch die schwierigsten Kontaminationsarten getestet werden. Ebenfalls muss in der Position mit der geringsten Empfindlichkeit (in der Mitte der Suchspulenöffnung) getestet werden. „autoTEST erzeugt bei jedem Durchlauf ein identisches Signal und ist somit exakt reproduzierbar.“ Das Prüfsystem ist eine der neuesten Innovationen der Mesutronic Gerätebau GmbH (www.mesutronic.de) aus dem niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen), die zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen zählt. Mit 155 Mitarbeitern erwirtschaftete Mesutronic 2015 einen Umsatz in Höhe von 16,4 Millionen Euro.

Verbraucherschutz geht vor

Im Vordergrund der Detektion steht bei der Wolf-Gruppe der Verbraucherschutz, aber auch der Schutz der eigenen Anlagen vor Beschädigung durch metallische Fremdkörper. In der Regel werde an festgelegten neuralgischen Punkten, den sogenannten „Critical Control Points“ oder kurz CCP, Überwachungseinrichtungen wie z. B. Metalldetektoren installiert, so Geschäftsführer Bernhard Oeller. Um bereits zu Beginn der Verarbeitungskette einen Eintrag von metallischen Fremdkörpern zu verhindern, setzt die Qualitätssicherung von Wolf schon bei der Bereitstellung der Fleisch- und Wurstzutaten, Metalldetektoren ein. Überall dort, wo der Mensch bei der Qualitätskontrolle an seine Grenzen stößt, etwa in vorgelagerten Bearbeitungsschritten wie z. B. dem Auslösen, Entbeinen oder auch Zerlegen, unterstützen MESUTRONIC-Geräte beim Detektieren unerwünschter Metallteile. So wird mit größtmöglicher Sorgfalt ausgeschlossen, dass Verunreinigungen wie abgebrochene Messerspitzen, Glieder von Kettenhandschuhen oder auch Kleinteile von Maschinen in die Endprodukte gelangen – schließlich hat die absolute Sicherheit für den Endverbraucher höchste Priorität.

Dokumentation der Testergebnisse

Nach den Zertifizierungs-Standards sind alle Ergebnisse der durchgeführten Tests lückenlos zu dokumentieren. Damit kann jederzeit nachgewiesen werden, dass alle Anforderungen des Kontrollverfahrens ausgeführt wurden. „Wenn eine einzelne Verifizierungsprüfung oder nur ein Teil davon scheitert, muss zuerst umgehend die Ursache untersucht und behoben werden“, sagt Wolf-Mitarbeiter Matthias Seeger vom Prozessmanagement. Einzelheiten des Fehlers oder der Korrekturmaßnahmen müssen als Teil der Testaufzeichnungen protokolliert werden. „Ohne kompletten positiven Test steht die Produktion still.“

Das autoTEST-System der Mesutronic Gerätebau GmbH führt vollautomatisch die regelmäßig geforderten Detektortests durch: Die Signalspule des autoTEST verändert das Magnetfeld des Detektors genauso wie ein physikalisch vorhandener Testkörper.

Das autoTEST-System der Mesutronic Gerätebau GmbH führt vollautomatisch die regelmäßig geforderten Detektortests durch: Die Signalspule des autoTEST verändert das Magnetfeld des Detektors genauso wie ein physikalisch vorhandener Testkörper.

MESUTRONIC Gerätebau GmbH

Mesutronic unterstützt Projekt „Die Landarztmacher“

Kirchberg im Wald. Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Arberland, liegt dem Allgemeinarzt Dr. med. Wolfgang Blank aus Kirchberg im Wald am Herzen. Aus diesem Grund hat der Mediziner „Die Landarztmacher“ ins Leben gerufen. Das Projekt soll Medizinstudenten von den Vorteilen der Tätigkeit in der engagierten Region „Arberland“ überzeugen. Die zukünftigen Ärzte sollen durch intensive Betreuung in Praktika nicht nur fachlich, sondern auch emotional in das Netzwerk der medizinischen Versorgung hineinwachsen.

Erreicht soll das Ziel unter anderem mit dem Studentenprojekt „Exzellenter Sommer“ werden, in dem vier Wochen lang vorklinische und klinische Studierende gemeinsam in Klinik und Praxis ausgebildet werden. Dabei wohnen die zukünftigen Mediziner zusammen in einem Feriendorf und verbringen auch die Freizeit miteinander.

Als regionales Unternehmen unterstützten wir das Projekt wieder gerne und ermöglichten der Projektgruppe „Exzellenter Sommer 2016“ einen spaßigen Besuch im Klettergarten.

http://www.landarztmacher.de

Die Medizinstudenten hatten Spaß im Kletterpark unterstützt von Mesutronic.

Die Medizinstudenten hatten Spaß im Kletterpark, unterstützt von Mesutronic.

Mesutronic Gerätebau GmbH

Neue Auszubildende bei MESUTRONIC begrüßt

Kirchberg im Wald. Die Auszubildenden von heute, sind die Fachkräfte von morgen. Diese Philosophie leben wir, in dem wir vielversprechenden Nachwuchs früh akquirieren, um durch eine gute Ausbildung aus den Talenten von heute die Spezialisten von morgen zu formen.

Aus diesem Grund haben wir wieder am 01. September sieben Auszubildende eingestellt. Die jungen Leute stammen alle aus der Bayerwald – Region und werden in den kommenden drei bis dreieinhalb Jahren zu Industriekaufmann/frau, Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in und Fachinformatiker/in ausgebildet. Besonders reizvoll sind für die neuen MESUTRONIC Mitarbeiter die abwechslungsreichen Aufgaben, das gute Betriebsklima und natürlich auch die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz nach der Ausbildung.

Am ersten Tag wurden die jungen Menschen von ihren Ausbildern durch die Verwaltungs- und Fertigungsgebäude geführt, um erste Eindrücke von ihrer zukünftigen Arbeitsumgebung zu sammeln.  Aktuell sind achtzehn Auszubildende bei uns beschäftigt, die mit rund 150 weiteren Mitarbeitern sichere und zuverlässige Metallsuchsysteme entwickeln, produzieren und verkaufen.

Unsere Auszubildenden und Ausbilder freuen sich auf die neuen Aufgaben im nächsten Lehrjahr!

Unsere Auszubildenden und Ausbilder freuen sich auf die neuen Aufgaben im nächsten Lehrjahr!

 

Mesutronic auf der K 2016 in Düsseldorf

Kirchberg im Wald. Ab Mittwoch den 19.10.2016 öffnet die K-Messe in Düsseldorf wieder ihre Tore. Die Messe ist das absolute Branchenhighlight und Ausgangspunkt richtungsweisender Entscheidungen für Prozess-, Produkt- und Problemlösungen in der Kunststoffverarbeitung.

Zu diesem Branchenhighlight haben wir unseren Produktmanager Industrial, Jörg Pattberg interviewt:

Herr Pattberg, wie ist die Bedeutung des Kunststoffmarktes für die MESUTRONIC Gerätebau GmbH einzuschätzen?

 JP: Die Kunststoffindustrie stellt für uns eines der wichtigsten Geschäftssegmente dar. Hier liegen die Wurzeln der vor beinahe 25 Jahren gegründeten Mesutronic. Mit den Jahren sind sowohl unser Portfolio, wie auch unser Netz aus Technikern und Vertriebsspezialisten ständig gewachsen. Unsere hohe Präsenz bei den namhaftesten Anlagenbauern und Endkunden in diesem Bereich ist Beleg dafür. Auch in Zukunft wird dieser Markt ganz klar in unserem Fokus liegen.

Für Produktmanager Jörg Pattberg ist die Kunststoffindustrie eines der wichtigsten Geschäftssegemente der MESUTRONIC Gerätebau GmbH.

Für Produktmanager Jörg Pattberg ist die Kunststoffindustrie eines der wichtigsten Geschäftssegemente der MESUTRONIC Gerätebau GmbH.

Wie wichtig ist für die Mesutronic die K-Messe?

 JP: Um in der Kunststoffindustrie international erfolgreich zu sein, müssen wir bei unseren Kunden präsent sein. Der direkte Kontakt ist uns sehr wichtig. Die K-Messe ist hier die Institution um konzentriert unsere Kunden zu treffen, aber auch um neue Kontakte zu generieren und ihnen unsere bewährte Metallsuchtechnik zu zeigen. Unsere Präsenz begann hier in den Gründungsjahren, und auch in Zukunft werden wir im Rahmen der Messe für unsere Kunden und Mitaussteller präsent sein.

Was erwarten Sie von der K-Messe?

 JP: Nachdem Geschäftsabschlüsse auf Messen in den letzten Jahren immer mehr aus dem Fokus gerückt sind, steht für uns die Kommunikation und Kundenbindung im Vordergrund. Dies spiegelt auch unser neues Standkonzept wieder, das etwas von der reinen Präsentation abrückt. Wir verstehen uns als Partner und wollen Inklusion und Freude am Kontakt auf jeder Ebene vermitteln.

Mesutronic steht für innovative Geräte, wie sind hier die Pläne der Mesutronic im Bereich der Kunststoffindustrie. Wie stehen Sie zu Industrie 4.0?

 JP: Aktuell läuft im Haus ein sehr interessantes Entwicklungsprojekt für den Kunststoffsektor. Mehr dazu wird es allerdings erst ab Ende nächsten Jahres geben. Industrie 4.0 ist für uns kein neues Thema. Die einfache Anbindung unserer Anlagen an übergeordnete Systeme, sowohl zur Datenerfassung wie auch für externe Steuerungsoptionen, wurde von uns schon vor über 10 Jahren berücksichtigt. Heute stehen dem Kunden vielfälligste Wege der Kommunikation offen. Darum sehen wir hier viele Chancen und fühlen uns bestens vorbereitet.

Unser Messeteam freut sich zuverlässige Metallsuchtechnik auf dem neuen Stand präsentieren zu dürfen.

Unser Messeteam freut sich zuverlässige Metallsuchtechnik auf dem neuen Stand präsentieren zu dürfen.

Mit MESUTRONIC auf der FachPack 2016 in Nürnberg

Mehr als 1.500 Aussteller präsentieren drei Tage lang, beginnend mit dem 27.09., Maschinen und Material für die Verpackungstechnik. Als Vorreiter in diesem Bereich präsentieren auch wir vielfältige Systeme zur Fremdkörperkontrolle in Halle 4 /Stand 342.

Röntgeninspektionssystem easySCOPE MESUTRONIC

Fremdkörperdetektor easySCOPE

Dabei sind natürlich unsere easySCOPE Röntgenscanner.  Diese werden vorwiegend für die Qualitätskontrolle verpackter Produkte eingesetzt und bestechen durch ihre extrem einfache Bedienung. Des Weiteren liefern sie ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis für ein System der gehobenen Mittelklasse. Gerade Neulinge in der Röntgentechnik finden hiermit „Easy“ den Einstieg in die Welt der umfassenden Fremdkörperkontrolle.

Im Bereich der Metallsuchtechnik ist das autoTEST-System unser Messehighlight. Unabhängig, nachvollziehbar und präzise hilft es den manuellen Aufwand für die Leistungskontrolle von Metalldetektoren extrem zu verringern.

Viele weitere Exponate, und natürlich unser Expertenteam, freuen sich auf zahlreiche Fachbesucher in Nürnberg. Besuchen Sie uns in Halle 4 / Stand 342 und erleben auch Sie „Metal Detection made in Germany“.

Exakt und zuverlässig – Metalldetektoren von Mesutronic schützen die Verarbeitungsmaschinen des Branchenriesen Stora Enso

Irgendwo auf einem Rundholzplatz in Süddeutschland: Ein Baumstamm wird mit einem Greifer auf ein Förderband gelegt und durch einen Metalldetektor geführt. Plötzlich ertönt eine Alarmsirene und der Förderprozess wird gestoppt – ein Metallteil ist erkannt worden. So oder so ähnlich kennt man den gängigen Metalldetektionsprozess in der Holzbranche. Mögliche Verunreinigungen durch Metalle müssen oft schon vor dem Schnitt im Sägewerk abgefangen werden, um die teuren Sägeblätter zu schützen. Doch wie steht es eigentlich um den Maschinenschutz in der Weiterverarbeitung?

Der finnische Branchenprimus im Holzsegment, Stora Enso, setzt dafür seit Jahren auf die bewährte Technik der Mesutronic Gerätebau GmbH aus Kirchberg im Wald, um seine Produktionsmaschinen abzusichern. Doch der Reihe nach!

Größere Metallteile zum Schutz Ihrer Produktionsanlagen autspüren.

Größere Metallteile zum Schutz Ihrer Produktionsanlagen autspüren.

Der Stora Enso – Konzern kann auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken und ist heute einer der größten Holzverarbeiter weltweit. Die fünf Geschäftsbereiche erwirtschaften jährlich einen Umsatz von etwa 10,3 Milliarden Euro mit insgesamt 28000 Mitarbeitern. Das Segment „Wood Products“ ist einer der erfolgreichsten im Unternehmen und kann sich mit einer Sägekapazität von 5,6 Mio. m3 wirklich sehen lassen. Ein Teil der Stora Enso – Familie befindet sich im beschaulichen Pfarrkirchen in Niederbayern. An dem Standort  wird hauptsächlich Konstruktionsvollholz KVH® und Duo-/Triobalken® für das Baugewerbe hergestellt. Natürlich fallen bei der Produktion auch Abfälle an; das sogenannte Industrierestholz. Dabei handelt es sich um Hölzer, die als Nebenprodukte, Rückstände oder Abfälle in der holzbearbeitenden und –verarbeitenden Industrie entstehen. Selbstverständlich werden im Werk Pfarrkirchen die Industrieresthölzer nicht einfach entsorgt, sondern einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Verwertung zugeführt. Zunächst wird das Holz in Silos gesammelt und für die weitere Verarbeitung bereitgestellt. Bereits vor den Sammelbehältern ist ein erster Metalldetektor von Mesutronic installiert worden, der sozusagen als Eingangskontrolle fungiert. Er ist unter einer Vibrorinne montiert und hat die Aufgabe, größere Metallteile, die eventuell den nachgelagerten Schredder beschädigen könnten, aufzuspüren. Und das macht er schon seit über 10 Jahren sehr erfolgreich. Nach dem Silo bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten der weiteren Verwertung. Erstens die Verbrennung in der hauseigenen Heizung oder zweitens die Verarbeitung zu Holzpellets. Bei letzterer Möglichkeit folgen weitere Bearbeitungsschritte, die hoher Sorgfalt bedürfen. In einer Mühle werden die Rohstoffe weiter zerkleinert und über ein Rohrsystem der Pelletieranlage zugeführt. Unter hohem Druck wird das Material anschließend durch eine Stahlmatrize gepresst, die Löcher in der gewünschten Pelletsgröße aufweist. Durch den hohen Druck findet eine Erwärmung des Holzes statt, das im Material befindliche Lignin verflüssigt sich, so dass es als Bindemittel dienen kann.

Der METRON 05 PowerLine Metalldetektor bildet in Kombination mit der High Speed TEXREJECT – Umlenkweiche ein hocheffizientes Komplettsystem

Der METRON 05 PowerLine Metalldetektor bildet in Kombination mit der High Speed TEXREJECT – Umlenkweiche ein hocheffizientes Komplettsystem.

Um die Matrize zu schützen, muss vor der Pelletieranlage ein Metalldetektor mit Ausscheidesystem platziert werden. Stora – Enso Pfarrkirchen setzt dabei auf eine Lösung aus der Textilindustrie. Der Metalldetektor Metron 05 PowerLine wird mit dem Hochleistungsausscheidesystem Texreject zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem kombiniert. Dabei ist der Metalldetektor in einem Rohrsystem montiert und prüft vor der Ausscheideweiche das zerkleinerte Holz. Wird eine Metallverunreinigung erkannt, gibt der Detektor ein Signal an die Texreject weiter, die dann das kontaminierte Material ausscheidet. Die kleinen Holzfragmente kontrolliert zu separieren, ist die große Herausforderung undgleichzeitig auch Neuland in der Holzbranche. Der Separator von Mesutronic bringt alle Voraussetzungen mit, um die Schwierigkeit zu meistern. Durch den pneumatischen Durchmesser von 500 mm bewältigt er selbst gewaltige Materialströme ohne Probleme. Mit seiner schnellen Klappenöffnungszeit von 0,16 s trennt er zuverlässig und ohne Produktionsunterbrechung  Verunreinigungen vom Produktstrom und leitet sie in einen Schlechtmaterialbehälter um. Vorkommende  Kontaminationen sind beispielsweise Setzstempel aus Stahl, die zur Markierung von Konstruktionsvollholz® dienen. Diese sind so hart, dass sie die Pelletsmatrize irreparabel beschädigen und die Produktion zum Erliegen bringen würden. Die zuverlässigen und wartungsarmen Metalldetektoren und –Separatoren von Mesutronic verhindern das seit vielen Jahren verlässlich.

Mesutronic mit zuverlässigen Metalldetektoren und Metallseparatoren auf der Internationalen Holzmesse in Klagenfurt

Kirchberg i.W./Klagenfurt.  Am 01. September 2016 beginnt in Klagenfurt die Internationale Fachmesse für Forst, Säge, Holzbau, Tischlerei, Transport und Bioenergie. Mit über 500 Fachausstellern aus 20 Nationen ist das Messeduo „Internationale Holzmesse/HOLZ&BAU“ der wichtigste Marktplatz in Mittel- und Südosteuropa. Hier finden Sie auf einer Ausstellungsfläche von 50.000 Quadratmetern alle Marktführer und die neuesten Trends.

Wir befinden uns auch wieder unter den zahlreichen Ausstellern und präsentieren zuverlässige Metallsuchsysteme für die Branche auf unserem Messestand in Halle 1/Stand E 02.

Unter anderem kann der Messebesucher den Metalldetektor METRON 05 VT für Vibrorinnen oder den Metalldetektor METRON 05 D erleben. Der METRON 05 D ist ein teilbarer Tunnel-metalldetektor zum Einbau in Förderbänder, Schwingförderrinnen und Materialrutschen. Ein robustes Gerät für den Schutz von Produktionsanlagen und der Erhaltung der Produktqualität.

Unser Fachpersonal freut sich über ihren Besuch auf der Internationalen Holzmesse in Klagenfurt und hofft auf zahlreiche interessante Fachgespräche über „Metal Detection Made in Gemany“.

Das Mesutronic-Messesteam freut sich auf zahlreiche Fachbesucher auf der Internationale Holzmesse in Klagenfurt.

Das Mesutronic-Messesteam freut sich auf zahlreiche Fachbesucher auf der Internationale Holzmesse in Klagenfurt.

MESUTRONIC Gerätebau GmbH

Mesutronic nimmt wieder an der „Euro Meat Golf Trophy“ teil – Sport für einen guten Zweck

Kirchberg i.W./Blankenhain. Vom 10.07.-12.07.2016 findet die „13. Euro Meat Golf Trophy“ statt. Am Golf Resort Weimarer Land in Blankenhain treffen sich jedes Jahr golfbegeisterte Fleischer vorwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Doch geht es bei dem Golf Turnier nicht nur um den sportlichen Ehrgeiz, sondern hauptsächlich um eine andere Art von Gewinn. Die „Euro Meat Golf Trophy“ wird veranstaltet vom Verein  „Sport für einen guten Zweck e.V“. Diese Organisation nutzt dieses Mal den Erlös, um Kindern in einer Tagesstätte in Kapstadt zu helfen. Das Geld soll für eine altersgerechte Betreuung, Verpflegung und Unterricht verwendet werden. So will man verhindern, dass die Kinder arbeitender Eltern, oft alleinerziehender Mütter, ohne Aufsicht bleiben.

Dabei hilft auch die Mesutronic Gerätebau GmbH gerne. Bereits seit mehreren Jahren beteiligen wir uns an der „Euro Meat Golf Trophy „ und dem damit verbundenen sozialen Engagement. Denn für uns gehören  „Metal Detection Made In Germany“ und verantwortliches Handeln, der Gesellschaft und insbesondere Hilfsbedürftigen gegenüber, untrennbar zueinander.

http://www.euromeatgolf.com/

MESUTRONIC Gerätebau GmbH

Mesutronic mit neuem Röntgengerät „easySCOPE“ auf der IFFA 2016

Kirchberg/Frankfurt a.M. Am Donnerstag den 12.05.2016 schloss die internationale Leitmesse für Fleischverarbeitung IFFA in Frankfurt am Main Ihre Tore. Über 63.000 Besucher aus 143 Ländern informierten sich über die Neuheiten der Branche.

Im „End of Line“ Bereich der Fleischverarbeitung ist die Sicherung der Produktqualität bei bereits verpackten Produkten ein wichtiges Thema. Für diesen Bereich präsentierte die Mesutronic Gerätebau GmbH ihr neues Röntgengerät – „easySCOPE“ zur Erkennung von metallischen und nicht-metallischen Verunreinigungen wie z.B. Kunststoffe, Steine oder Glas. Besonders überzeugt waren die zahlreichen Besucher auf dem Mesutronic – Messestand  von der kompakten Bauweise und dem Hygiene-Design sowie der äußerst intuitiven Bedienung des Gerätes. Der Röntgenscanner ist auch optimal für Einsteiger in das Thema Fremdkörperkontrolle per Röntgentechnik.

Ein weiteres Highlight war das neuartige Prüfsystem – autoTEST, auf dem Mesutronic Stand. Das für die Leistungskontrolle konzipierte vollautomatische Testsystem unterstützt den Anwender bei der täglichen Arbeit. Dies spart Zeit und Geld durch weniger Personaleinsatz und sorgt für ein Maximum an Prozesssicherheit und Sicherung der Produktqualität.

Der niederbayerische Gerätebauer war mit dem Zulauf des Fachpublikums sehr zufrieden. Es konnte eine Steigerung von 20 Prozent, der nationalen sowie internationalen Kontakte im Vergleich zur letzten IFFA erreicht werden. Daraus resultierten zahlreiche neue Projekte im Bereich der fleischverarbeitenden Industrie.

Das Röntgengerät „easySCOPE“ können Sie wieder auf der FachPack 2016 in Nürnberg live in Halle 4 auf dem Stand 342 erleben, mit weiteren Metallerkennungssystemen von Mesutronic.

 

MESUTRONIC Gerätebau GmbH

Mesutronic – Vertriebspartner Roosjen N.V. aus Belgien wird „Partner des Jahres 2015“

Kirchberg. In diesem Jahr wird die „Partner des Jahres“ Auszeichnung an das belgische Unternehmen Roosjen N.V. verliehen.  Der Anbieter von Fremdkörpererkennungssysteme, Magnete und Wägetechnik mit dem Hauptsitz in Antwerpen ist seit 1997 Vertriebspartner der Mesutronic Gerätebau GmbH. Seit der Gründung der Firma im Jahr 1990, von Henk Roosjen geführt und seit mehreren Jahren unterstützt von seinen Söhnen Hans und Lykle, ist man heute eine der ersten Adressen  für Kunden aus den Bereichen Nahrungsmittel, Pharmazie und Kunststoff.

Die zehn Damen und Herren der Firma Roosjen generieren seit über 25 Jahren kontinuierliches Wachstum im hoch umkämpften belgischen Markt, gerade auch im Bereich der Metallerkennung. Besonders anzurechnen ist der über Jahre hinweg gleichbleibend hohe Einsatz der Familie Roosjen, der diesen Erfolg möglich gemacht hat. Die hohe Kundenorientierung und Leistungsbereitschaft machen die Firma Roosjen verdient zu unserem „Partner des Jahres 2015“.

Mesutronic Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (l.i.B.) und Sales Manager- Export Marco Venditti (r.i.B.) überreichen Lykle Roosjen die Urkunde „Partner des Jahres 2015“.

Mesutronic Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (l.i.B.) und Sales Manager- Export Marco Venditti (r.i.B.) überreichen Lykle Roosjen die Urkunde „Partner des Jahres 2015“.