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Automatische Kontrolle der Kontrolle

„autoTEST“ von Mesutronic prüft die Detektionsperformance von Metallsuchsystemen in der Wurst-Produktion der Firmengruppe Wolf

(Von Josef König)

Kein Stück Wurst verlässt ohne Prüfung durch Metallsuchsysteme die Produktion der Großmetzgerei Wolf im oberpfälzischen Schwandorf. Die Detektionsperformance der elektronischen Kontrolleure wiederum überprüft das „autoTEST“-System der Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald) – automatisch, unabhängig und manipulationssicher.

Metallsuchsysteme wie die Mesutronic-Geräte der Serien METRON 07 CI und MEATLINE 07 sind aus dem Qualitätsmanagementsystem von fleischverarbeitenden Betrieben nicht mehr wegzudenken. Bis zu 600 Tonnen Rohware pro Woche verarbeitet Wolf in der Schwandorfer Zentrale unter den wachsamen Augen von Metalldetektoren zu Roh- und Brühwürsten, Grill- und Fleischspezialitäten. Der Metron CI prüft Endprodukte auf einem Förderband mit hohem Durchsatz und höchster Präzision auf gängige Kontaminationen wie verirrte Metallclips oder Messerbrüche. Bei optimaler Einstellung des Gerätes sind Metallteile mit wenigen Millimetern Größe erkennbar, auch wenn das Produkt bereits in Kunststoff-Trays oder Folien verpackt ist.

Funktionstests verpflichtend

Kontrolle des Kontrolleurs: Der Detektor muss im simulierten Ernstfall ein manuell präpariertes Produkt mit einem metallischen Testkörper finden.

Kontrolle des Kontrolleurs: Der Detektor muss im simulierten Ernstfall ein manuell präpariertes Produkt mit einem metallischen Testkörper finden.

Mit über 1300 Mitarbeitern werden in den drei Wolf-Standorten Schwandorf, Schmölln und Nürnberg insgesamt etwa 65 Millionen Kilogramm Fleisch- und Wurstwaren hergestellt. Neben dem Vertrieb der Hausmarke „Wolf“ beliefert das Unternehmen zahlreiche namhafte deutsche Handelskunden aus dem Discountbereich und dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH).

„Grundlage der Lebensmittelproduktion ist es, immer die Produktsicherheit zu gewährleisten und stets den eigenen Qualitätsanspruch zu erfüllen“, erläutert Wolf-Geschäftsführer Bernhard Oeller. Um die stetig steigenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit zu erfüllen, werden im Hause Wolf mögliche Fremdkörpereintragsquellen in regelmäßigen Abständen identifiziert und bewertet. Oberstes Ziel ist es für die Wolf-Firmengruppe, die Kontamination mit Fremdmaterialien weitestgehend zu verhindern.

                                                                           Belegbarer Einsatz

Der Einsatz von Metalldetektoren bietet laut Oeller Lebensmittelherstellern ein erhöhtes Sicherheitspotenzial, das Risiko von Fremdmaterialien wie Metall zu minimieren. Um maximale Wirksamkeit und den Ausschluss von Funktionsfehlern zu sichern, müssen Detektoren einer regelmäßigen Wartung unterzogen werden. Regelmäßige Überprüfungen sollen gemäß dem Internationalen Food Standard (IFS) Fehlfunktionen und Störungen zuverlässig und zeitnah erkennen. Demnach muss über ein Prüfsystem zu jedem Zeitpunkt belegbar sein, dass der Detektor beim Einsatz mit den spezifischen Empfindlichkeitsstandards ordnungsgemäß funktioniert und die für das jeweilige Produkt festgelegten Prüfkörper zuverlässig erkennt und ausschleust. Dazu müssen alle zusätzlichen Warn- und Signalvorrichtungen in Funktion sein und die installierten Ausfallsicherungssysteme fehlerfrei funktionieren. „Um die Wirksamkeit des Metalldetektors zu prüfen, mussten wir bisher manuell eine unerwünschte Kontaminierung simulieren“, erläutert Julia Motzek, Leitung Qualitätswesen bei Wolf. Hierzu wurde bisher ein Produkt mit einem metallischen Testkörper präpariert und durch den Detektor hindurchgeführt.

Nachgebildeter Testkörper

Seit Jahresbeginn 2016 hat bei Wolf eine neue Zeitrechnung für die Prüfung der Metallsuchsysteme Einzug gehalten. Die „autoTEST“-Anlage und deren Elektronik befinden sich laut Mesutronic-Produktmanager Bernd Reiner in einem separaten Gehäuse außerhalb des Metalldetektors. Zusammen mit der Signalspule und einer eigenen Software stellt sie ein geschlossenes System dar. „Der Metalldetektor hat keinen Einfluss auf den Test“, so Reiner. Die Elektronik sei in der Lage, mit Hilfe der Signalspule das vorhandene elektromagnetische Feld im Detektor so zu verändern, wie es ein physikalischer Referenztestkörper tun würde. Die Magnetfeldänderung zeigt laut Reiner ebenfalls eine Spannung in den Empfängerspulen an wie bei einem handfesten Test.

Maximum an Sicherheit, Minimum an Kosten

„Das für die Leistungskontrolle konzipierte vollautomatische Testsystem unterstützt den Anwender bei der täglichen Arbeit“, beschreibt Reiner den Vorteil des neuen Systems. Mit „autoTEST“ werde der manuelle Detektortest nicht vollkommen ersetzt, aber die Mess-Intervalle erheblich verringert. Die elektronische „Oberaufsicht“ führe so zu einer enormen Entlastung des Personals und spare Arbeitszeit ein. Die Anzahl der manuellen Testläufe lasse sich bis auf ein Minimum verringern, während Prozesssicherheit und Produktqualität optimal überwacht werden. Im Idealfall werde nur mehr einmal pro Produktionstag mit einem physikalischen Testkörper manuell kontrolliert. Das „Vier-Augen-Prinzip“ aber bleibt erhalten: „Der Mensch als letzte Instanz schaut dem elektronischen Überwachungssystem immer über die Schulter“, so der Mesutronic-Produktmanager.

Nachvollziehbar, auditierbar und konsistent

Die größte Herausforderung im Validierungsprozess stellt laut Reiner das jederzeitige und wiederholgenaue Einbringen des Testkörpers in das zu prüfende Produkt dar. „autoTEST“ werde daher immer – auch bei unendlich vielen Durchläufen – an derselben Stelle des Produkts das Testkörpersignal erzeugen und sämtliche Ergebnisse „schwarz auf weiß“ protokollieren.

Es gibt laut Reiner keinen Ersatz für innerbetriebliches Wissen beim Test des Detektors. So müssen nach den Standards im Worst-Case-Szenario auch die schwierigsten Kontaminationsarten getestet werden. Ebenfalls muss in der Position mit der geringsten Empfindlichkeit (in der Mitte der Suchspulenöffnung) getestet werden. „autoTEST erzeugt bei jedem Durchlauf ein identisches Signal und ist somit exakt reproduzierbar.“ Das Prüfsystem ist eine der neuesten Innovationen der Mesutronic Gerätebau GmbH (www.mesutronic.de) aus dem niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen), die zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen zählt. Mit 155 Mitarbeitern erwirtschaftete Mesutronic 2015 einen Umsatz in Höhe von 16,4 Millionen Euro.

Verbraucherschutz geht vor

Im Vordergrund der Detektion steht bei der Wolf-Gruppe der Verbraucherschutz, aber auch der Schutz der eigenen Anlagen vor Beschädigung durch metallische Fremdkörper. In der Regel werde an festgelegten neuralgischen Punkten, den sogenannten „Critical Control Points“ oder kurz CCP, Überwachungseinrichtungen wie z. B. Metalldetektoren installiert, so Geschäftsführer Bernhard Oeller. Um bereits zu Beginn der Verarbeitungskette einen Eintrag von metallischen Fremdkörpern zu verhindern, setzt die Qualitätssicherung von Wolf schon bei der Bereitstellung der Fleisch- und Wurstzutaten, Metalldetektoren ein. Überall dort, wo der Mensch bei der Qualitätskontrolle an seine Grenzen stößt, etwa in vorgelagerten Bearbeitungsschritten wie z. B. dem Auslösen, Entbeinen oder auch Zerlegen, unterstützen MESUTRONIC-Geräte beim Detektieren unerwünschter Metallteile. So wird mit größtmöglicher Sorgfalt ausgeschlossen, dass Verunreinigungen wie abgebrochene Messerspitzen, Glieder von Kettenhandschuhen oder auch Kleinteile von Maschinen in die Endprodukte gelangen – schließlich hat die absolute Sicherheit für den Endverbraucher höchste Priorität.

Dokumentation der Testergebnisse

Nach den Zertifizierungs-Standards sind alle Ergebnisse der durchgeführten Tests lückenlos zu dokumentieren. Damit kann jederzeit nachgewiesen werden, dass alle Anforderungen des Kontrollverfahrens ausgeführt wurden. „Wenn eine einzelne Verifizierungsprüfung oder nur ein Teil davon scheitert, muss zuerst umgehend die Ursache untersucht und behoben werden“, sagt Wolf-Mitarbeiter Matthias Seeger vom Prozessmanagement. Einzelheiten des Fehlers oder der Korrekturmaßnahmen müssen als Teil der Testaufzeichnungen protokolliert werden. „Ohne kompletten positiven Test steht die Produktion still.“

Das autoTEST-System der Mesutronic Gerätebau GmbH führt vollautomatisch die regelmäßig geforderten Detektortests durch: Die Signalspule des autoTEST verändert das Magnetfeld des Detektors genauso wie ein physikalisch vorhandener Testkörper.

Das autoTEST-System der Mesutronic Gerätebau GmbH führt vollautomatisch die regelmäßig geforderten Detektortests durch: Die Signalspule des autoTEST verändert das Magnetfeld des Detektors genauso wie ein physikalisch vorhandener Testkörper.

MESUTRONIC Gerätebau GmbH

Mesutronic mit neuem Röntgengerät „easySCOPE“ auf der IFFA 2016

Kirchberg/Frankfurt a.M. Am Donnerstag den 12.05.2016 schloss die internationale Leitmesse für Fleischverarbeitung IFFA in Frankfurt am Main Ihre Tore. Über 63.000 Besucher aus 143 Ländern informierten sich über die Neuheiten der Branche.

Im „End of Line“ Bereich der Fleischverarbeitung ist die Sicherung der Produktqualität bei bereits verpackten Produkten ein wichtiges Thema. Für diesen Bereich präsentierte die Mesutronic Gerätebau GmbH ihr neues Röntgengerät – „easySCOPE“ zur Erkennung von metallischen und nicht-metallischen Verunreinigungen wie z.B. Kunststoffe, Steine oder Glas. Besonders überzeugt waren die zahlreichen Besucher auf dem Mesutronic – Messestand  von der kompakten Bauweise und dem Hygiene-Design sowie der äußerst intuitiven Bedienung des Gerätes. Der Röntgenscanner ist auch optimal für Einsteiger in das Thema Fremdkörperkontrolle per Röntgentechnik.

Ein weiteres Highlight war das neuartige Prüfsystem – autoTEST, auf dem Mesutronic Stand. Das für die Leistungskontrolle konzipierte vollautomatische Testsystem unterstützt den Anwender bei der täglichen Arbeit. Dies spart Zeit und Geld durch weniger Personaleinsatz und sorgt für ein Maximum an Prozesssicherheit und Sicherung der Produktqualität.

Der niederbayerische Gerätebauer war mit dem Zulauf des Fachpublikums sehr zufrieden. Es konnte eine Steigerung von 20 Prozent, der nationalen sowie internationalen Kontakte im Vergleich zur letzten IFFA erreicht werden. Daraus resultierten zahlreiche neue Projekte im Bereich der fleischverarbeitenden Industrie.

Das Röntgengerät „easySCOPE“ können Sie wieder auf der FachPack 2016 in Nürnberg live in Halle 4 auf dem Stand 342 erleben, mit weiteren Metallerkennungssystemen von Mesutronic.

 

Mesutronic Gerätebau GmbH

Großes Interesse an Metallsuchtechnik von Mesutronic auf der Powtech 2016

Kirchberg/Nürnberg. Vom 19.04. – 21.04.2016 fand in Nürnberg die Powtech, die Leitmesse für mechanische Verfahrenstechnik, Analytik und Handling von Pulver und Schüttgut, statt. Die Powtech ist mit rund 16.000 Fachbesuchern und 891 Ausstellern aus 31 Ländern eine der wichtigsten in der Branche.

Die Mesutronic Gerätebau GmbH war ebenfalls wieder unter den Austellern der Messe. Als Hersteller von Metalldetektoren, Metallseparatoren, Metallsuchsystemen und Röntgengeräten, bietet der niederbayerische Gerätebauer zukunftsweisende Lösungen für die Herausforderungen der Branche.

Ein besonderes Highlight war das neuartige Prüfsystem – autoTEST, auf dem Mesutronic Stand. Das für die Leistungskontrolle konzipierte vollautomatische Testsystem unterstützt den Anwender bei der täglichen Arbeit. Dies spart Zeit und Geld durch weniger Personaleinsatz und sorgt für ein Maximum an Prozesssicherheit und Sicherung der Produktqualität.

Die Mesutronic Gerätebau GmbH zieht eine positive Bilanz in Bezug auf die Powtech 2016. Zahlreiche nationale wie internationale Fachbesucher interessierten sich für Metallsuchtechnik aus Kirchberg. Es konnten neue Projekte besprochen und interessante Kontakte geknüpft werden, resümierten die Verantwortlichen von Mesutronic.

Bereits vom 07.05. – 12.05.2016 können Sie „Metal Detection made in Germany“ von Mesutronic wieder erleben, auf der IFFA in Frankfurt am Main. In Halle 11 / Stand D60 präsentiert Mesutronic das Röntgengerät „easySCOPE“.

Standbesucher Powtech 3

Der Mesutronic Messesstand auf der Powtech 2016 in Nürnberg.

 

MESUTRONIC Gerätebau GmbH

MESUTRONIC präsentiert vollautomatisches Prüfsystem für Metalldetektoren auf der POWTECH 2016

Kirchberg/Nürnberg. Vom 19.04. – 21.04.2016 öffnet die Powtech wieder in Nürnberg ihre Pforten. Die Leitmesse für mechanische Verfahrenstechnik, Analytik und Handling von Pulver und Schüttgut ist die Plattform für Innovationen und Weiterentwicklung rund um Prozesse, die aus Granulat, Pulver, Flüssigkeit und Schüttgut Qualitätsprodukte herstellen und verarbeiten.

Die MESUTRONIC Gerätebau GmbH präsentiert in Halle 2 / Stand 140 das neuartige Prüfsystem – autoTEST. Vollautomatisch, reproduzierbar und fehlerfrei unterstützt das Testsystem den Anwender bei der Leistungskontrolle seines Metalldetektors. So wird durch das Prüfsystem von MESUTRONIC ein Maximum an Prozesssicherheit und Produktqualität sichergestellt.

Die POWTECH 2016 in Nürnberg ist die Chance für das Fachpublikum mehr über die neusten Technologien in der Fremdkörpererkennung von MESUTRONIC zu erfahren.

Die MESUTRONIC Gerätebau GmbH freut sich auf einen zahlreichen Austausch mit den Messebesuchern rund um das Thema autoTEST-System und „Metal Detection made in Germany“.